WordPress Suchmaschinenoptimierung (SEO) / Serie Teil 1
Wer einen eigenen Blog betreibt, der möchte natürlich auch möglichst viele Besucher bekommen. Damit das möglich wird, muss ein Blog für Suchmaschinen optimiert werden. Dann spricht man von Suchmaschinenoptimierung oder kurz SEO. Ein paar nützliche Informationen zu diesem Thema möchte ich dir in meiner neuen Artikel-Serie “Tipps zur WordPress-Suchmaschinenoptimierung” geben. Dies ist Teil 1 der Serie.
WordPress SEO Suchmaschinenoptimierung – © ferkelraggae – Fotolia.com/blogmal
Das Thema Suchmaschinenoptimierung kann ganze Buchbände füllen. In einem einzigen Beitrag kann man da leider nicht alle wichtigen Punkte behandeln. Ich werde deshalb heute erst mal auf die Möglichkeiten zu sprechen kommen, die jeder mit wenigen Handgriffen selbst erledigen kann und später weitere Beiträge zu diesem Thema verfassen.
Verwende SEO-optimierte WordPress Themes
Schon mit der Auswahl deines WordPress Themes kannst du etwas für die Suchmaschinenoptimierung tun. Ein gutes Theme ist bereits für Suchmaschinen optimiert. Besonderen Wert sollte auf die Anordnung der Elemente im Quellcode gelegt werden. Ganz oben sollten die wichtigsten Inhalte zu finden sein, also dein Beitragstext. Die Inhalte vom Sidebar und Footer sollten dann natürlich darunter eingebunden sein.
Überschriften sollten immer mit den h1, h2, h3, h4, h5 Tags formatiert werden. Es gibt bei mir immer nur eine h1 und eine h2 Überschrift auf jeder Seite. Unterüberschriften bekommen h3 und h4 Tags. Die h5 Tags verwende ich eigentlich nie. Laut Google ist es zwar auch möglich, mehrere h1 Überschriften auf einer Seite zu haben, aber dann dürfte die Stärke der Bewertung des Textes in den h1 Überschriften sicherlich sinken.
Matt Cutts von Google dazu:
Für Google zählt die Information auf einer Seite und wie gut diese ist. Es ist nicht relevant, an ob auf einer Seite zuerst eine h1 Überschrift oder eine h2 Überschrift zu finden ist. Du musst also nicht unbedingt eine Reihenfolge bei den h1, h2, h3… Überschriften auf deiner Seite einhalten.
Matt Cutts von Google dazu:
Bei kostenfreien Themes muss man sehr prüfen, ob diese auch gut optimiert sind und das erfordert Fachwissen. Wenn man sich ein Premium-Theme bei einem bekannten Anbieter besorgt, dann ist dieses mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits gut optimiert. Ein paar Anbieter von WordPress Premium Themes.
Ich habe die Tage erst irgendwo bei Google gelesen, dass es egal ist, ob ein Theme aus Tabellen oder div-Bereichen besteht. Das Theme sollte trotzdem möglichst frei von Tabellen sein. Tabellen blähen den Quellcode meistens sehr stark auf und die Performance einer Seite ist ein wichtiger Ranking-Faktor für die Suchmaschinenoptimierung.
Texte für Suchmaschinen optimieren
Der Inhalt (Content) deines Beitrags ist dein Produkt. Selbstverständlich sind viele wertvolle Informationen in einem Artikel besser für das Ranking. Also biete dem Leser und den Suchmaschinen wertvollen Content. Hier solltest du auch ganz besonders darauf achten, wichtige Keywords unter zu bringen. Dies sollte sowohl im Text selbst, als auch in den Überschriften und Unterüberschriften erfolgen. Achte jedoch darauf, dass dies in einer natürlichen Menge und nicht übertrieben oft geschieht. Verlinke ältere Beiträge von dir in deinen neuen Artikeln, damit die interne Verlinkung optimiert wird. Um einzelne Wörter hervorzuheben, verwende den Tag <strong>.
Die Überschrift deines Artikels solltest du präzise wählen und ein bis zwei wichtige Keywords unterbringen. Wähle einen Titel, den die Leute in den Suchmaschinen auch anklicken. Eine gute Idee ist es, mit der Überschrift die Lösung für ein Problem anzubieten. Wenn du in Google suchst, dann möchtest du z.B. “Tipps für Suchmaschinenoptimierung” erhalten. Also wirst du auch danach – oder nach relativ ähnlichen – Wortkombinationen suchen.
Bilder für Suchmaschinen optimieren
Wenn du Bilder in deine Beiträge einfügst, sollten auch diese optimiert werden. Das bedeutet, dass jedes Bild das Attribut “alt” erhalten muss. Dieses Attribut ist eine Pflichtangabe für jede eingebundene Grafik. Als Wert solltest du auf jeden Fall einen Text eintragen, der das gezeigte auf dem Bild treffend beschreibt. Wichtig ist auch der Text, der sich direkt neben dem Bild befindet. Auch den Dateinamen solltest du entsprechend anpassen und passende Keywords unterbringen.
Verwendet für jede Seite eine aussagekräftige und individuelle Meta-Description
Die Angabe des Meta-Tags “description” ist für die Google-Optimierung nicht mehr so wirklich relevant. Trotzdem solltest du diese für jeden Beitrag individuell und aussagekräftig vergeben. Die Beschreibung soll dazu animieren, in Suchtreffern auf deinen Link zu klicken und nicht auf den Eintrag eines Mitbewerbers. Auch hier solltest du wichtige Keywords im normalen Textfluss unterbringen.
Dieses Google Video” SEO Checkliste für neue Webseiten” solltet ihr euch an noch ansehen:
Ich denke das langt erst mal für” Teil 1″ der Serie, denn alleine mit diesen Punkten hat man schon etwas Arbeit. Also nicht ärgern, wenn jetzt noch wichtige Punkte fehlen, die werden dann sicherlich in den weiteren Teilen behandelt. Gerne kannst du mir in einem Kommentar schreiben, was du gerne in den nächsten Teilen der Serie wissen würdest. Aber eins gilt im Bereich SEO ganz besonders: Nicht ungeduldig werden und sich immer weiter informieren!
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Mein Name ist Tobias Karnetzke, ich bin Blogger aus Leidenschaft und seit 2004 selbständiger Programmierer und Webentwickler.




Vielen Dank für den Artikel! Vielleicht sollte in den einzelnen Segmenten noch darauf hingewiesen werden, dass es für die jeweiligen Optimierungsbausteine (z.B. Interne Verlinkung od. Bilderoptimierung) immer geeignete Plugins gibt, die einem viel Arbeit abnehmen und das Ganze bei richtiger Anwendung leicht handhabbar machen.
Hallo Bernhard,
das stimmt.
Es gibt mittlerweile sehr viele Plugins zur Optimierung der Linkstruktur oder Bildbeschriftung, SEO-Tools usw. Aber auch hier muss man genau hinschauen, weil es leider mindestens genauso viele schlechte Plugins gibt. Sicherlich stelle ich zukünftig noch einige gute Plugins zu diesen Themen vor.
Gruß
Tobias
Gott sei Dank, dass es die Content Management Systeme da sein. Unser Leben könnte ja leichter einfach nicht werden.
Die CMS nehmen uns eine Menge Arbeit ab. Wenn ich mich mal an die Zeit vor einigen Jahren zurück erinnere, in der man Webseiten statisch zusammengebastelt hat, da hat sich wirklich vieles positiv verändert. Allerdings darf man einige Dinge nicht wie z.B. den SEO-Bereich und die Sicherheit nicht vernachlässigen. Da es mittlerweile so einfach ist, selbst eine Webseite/Blog mit vielen Funktionen zu erstellen, vergessen leider viele grundlegende Aspekte. Entweder aus Faulheit oder Unwissenheit – und wie wir wissen, letzteres schützt vor Strafe nicht…
Sehr guter Artikel, hat mir sehr viel geholfen. Vielen Dank für info.
Kann ich nur bestätigen. Sehr gutrer Artikel! Wichtig ist aber, bei der besten SEO Optimierung, dass die Besucher einen deutlichen Mehrwert bekommen, wenn Sie auf eine Webseite kommen.
Je mehr verschiedene Themen eine Seite anspricht, desto schwieriger ist das zu bewerkstelligen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.
Man muss jede Menge Geduld mitbringen, Einsatz zeigen, und begeistert sein von der Idee, die einen nach vorne treibt.
Schön finde ich, dass Google und Co eigenen Content immer besser erkennen können, und dass Leute, die nur schnelles Geld verdienen wollen, immer mehr Schwierigkeiten bekommen. Quaität setzt sich immer mehr durch, und ich rate jedem, genau auf diese zu setzen. Das ist zwar häufig (gerade anfangs) mit viel Mühen verbunden, aber es ist aus meiner Sicht der einzige Weg, wie man dauerhaft erfolgreich sein kann.
Ich wünsche jedem von Euch ein Stück Begeisterung und viel Erfolg bei “seinem” Projekt.