Artikel-Serie: Tipps um dein Blog erfolgreicher zu machen / Teil 1
Jeder Blogger möchte seinen Blog natürlich so erfolgreich machen, wie es nur geht. Wann ein Blog erfolgreich ist, das bewertet jedoch jeder Blogger etwas anders. Manchen ist es wichtig, möglichst viele Besucher zu bekommen, andere möchten lieber mehr Stammleser oder möglichst viel Geld verdienen und einige möchten gleich alles zusammen erreichen. Ob ein Blog für seinen Betreiber erfolgreich ist, richtet sich also nach den Zielen, die dieser für sich und sein Blog definiert hat. Ein paar Tipps, wie du deinen Blog erfolgreicher machen kannst, möchte ich dir in meiner Serie “Tipps um deinen Blog erfolgreicher zu machen” geben.

Foto: © rangizzz – Fotolia.com
Teil 1 der Serie
Das erste was ein Besucher auf deinem Blog wahrnimmt, ist die Gestaltung deines Blogs, also fangen wir auch damit an.
Die optische Wirkung deines Blogs auf den Besucher
Zu der Gestaltung zähle ich Dinge wie:
- Design
- Aufbau/Struktur
- Farben
- Schriftgrößen
- Elemente
- …
Ein Blog sollte (wie jede andere Webseite auch) immer übersichtlich gestaltet sein. Besucher müssen sich direkt zurechtfinden und alle wichtigen Informationen sofort im Blick haben. Was Besucher gar nicht mögen, ist ein als Werbeplakat missbrauchter Blog. Also hüte dich davor, viel zu viel oder zu aufdringliche Werbung einzubinden. Ich gehe mal davon aus, dass du nicht “nur” darauf aus bist, dass möglichst viele Besucher gleich direkt auf Werbung klicken, sondern dass diese auch deine Texte lesen sollen. Ich persönlich kriege immer gleich Augenschmerzen, wenn ich auf einen Blog komme und mich unzählige animierte und aufdringliche Banner anspringen wollen. Wenn ich Lichteffekte haben möchte, dann gehe ich in die Disko und lese kein Blog!
Mache es deinem Besucher gemütlich und biete ihm wichtige Inhalte wie den textlichen Inhalt und wichtige Navigationspunkte oder Links schon möglichst im direkten Sichtfeld. Niemand will lange suchen müssen, um an gewünschte Informationen zu gelangen. Nutze ein übersichtliches Layout. Wie immer gilt: schau dich bei anderen Blogs um! Was macht deine Konkurrenz, wie wird es gemacht, was ist gut und was nicht. Lerne von anderen erfolgreichen Blogs. Da viele Besucher auch deine Texte lesen sollen, mach es ihnen nicht unnötig schwer. Verwende kontrastreiche Farben für Schriften und deren Hintergründe und eine angenehme Schriftgröße. Es ist auch nicht gut, zu viele verschiedene Schriftarten im Text zu nutzen, denn das macht das Erscheinungsbild eventuell unruhig und unübersichtlich. Beschränke dich auf maximal zwei Schriftarten für den Text und die Überschrift(en).
Wenn ich mich am Abend in mein Wohnzimmer setze, dann freue ich mich auf eine angenehme Atmosphäre, ein paar Leckerbissen, vielleicht ein kühles Bier und einen spannenden und informativen Fernsehabend. Wenn ich ein Blog besuche, dann ist es fast das gleiche: Ich möchte zwar zuerst einmal an Informationen gelangen, diese sollen aber entspannt gelesen werden können, informativ sein und ich will dabei auch nicht von irgendetwas gestört werden.
Also suche dir zuerst mal ein wirklich gutes Theme für dein Blog aus, das diese Anforderungen erfüllt. Ob das nun ein kostenfreies Theme oder ein Premium-Theme ist, bleibt natürlich dir selbst überlassen. Ein paar Vorteile und Nachteile der beiden Möglichkeiten habe ich in meinem Beitrag “WordPress Premium Themes vs. kostenfreie Themes vs. Theme selbst erstellen” vorgestellt.
Eigne dir einen interessanten Schreibstil an
Deine Artikel sind dein Produkt und das muss interessant für die Besucher sein. Niemand hat Lust einen langweiligen Text zu lesen. Zugegeben, es dauert einige Zeit, bis man einen eigenen Schreibstil entwickelt hat, aber Übung macht den Meister. Viele Leute lesen ganz bestimmte Blogs deshalb, weil sie den Schreibstil des Bloggers mögen. Im Internet findet man zu nahezu jedem Thema hunderte oder tausende Blogs. Warum sollten die Leute ausgerechnet bei dir lesen? Auch deswegen, weil du interessanter schreibst! Leser sind sehr feinfühlig und merken es auch sofort, ob ein Blogger sich mit einem Thema identifiziert, Ahnung von der Materie hat, gut recherchiert hat oder nur den schnellen Euro verdienen will. Mach deine Artikel interessant. Schreibe nicht zu verkrampft, aber auch nicht zu locker. Finde die richtige Mischung zwischen Professionalität und einer lockeren Wortwahl. Verfasse keine Doktorarbeiten, sondern eine fesselnde Geschichte. Beziehe deine Leser mit ein, rege Sie an, mitzudenken und sich ihre eigene Meinung zu einem Thema zu bilden. Lerne aus den Reaktionen deiner Leser, die dir viel in Ihren Kommentaren mitteilen. Informationen dazu findest du in diesem Artikel.
Qualität überzeugt
Wer sich irgendwo ein tolles Produkt kauft und mit diesem zufrieden ist, der kauft sich bestimmt auch nochmal eins von der gleichen Firma. Apple ist da mit dem iPod, iPad, iPhone usw. ein super Beispiel. Ein Leser wird wiederkommen, wenn er überzeugt ist, bei dir zukünftig auch interessante und wertvolle Informationen zu bekommen. Also achte darauf nicht nur darauf, wie du deine Artikel schreibst, sondern auch was darin enthalten ist. Biete deinen Lesern Hintergrundinformationen zu einem Artikel. Verlinke ruhig auch auf andere Webseiten/Blogs, die dem Besucher weitere Informationen bieten. So lieferst du nicht nur einen Mehrwert, sondern wirst auch bekannter bei anderen Bloggern. Die Qualität deiner Texte ist der Wichtigste Punkt für den dauerhaften Erfolg deines Blogs und die Generierung von Stammlesern! Wenn die Texte nicht interessant und informativ genug sind, dann nützen auch alle anderen Punkte nicht viel.
Suchmachinenoptimierung
Wer sich mit SEO nicht beschäftigt, der spielt Alleinunterhalter für sich selbst. Die Suchmaschinenoptimierung ist jedoch ein so unglaublich umfassendes Thema, dass man damit ganze Buchbände füllen kann. Hier verändert sich andauernd etwas und man muss ständig optimieren und ausprobieren. Zudem muss man sich kontinuierlich mit diesem Thema befassen. Ich rate dir. Dich in entsprechenden Blogs und auf Webseiten eingehen damit zu beschäftigen oder dir sogar professionelle Hilfe an Bord zu holen. An deinem Blog selbst kannst du schon mal einen Schritt in die richtige Richtung machen, wenn du ein gutes SEO optimiertes Theme verwendest. Ein paar Anbieter für solche Themes findest du rechts im Sidebar oder hier in diesem Beitrag. Wenn du nicht alle SEO-Optimierungen an den Beiträgen selbst machen kannst oder willst, dann verwende ein WordPress SEO-Plugin, das dir diese Arbeit abnimmt. Ich werde sicherlich in Zukunft noch einige Beiträge zu WordPress SEO verfassen, in denen ich dir nützliche Tipps zu diesem Thema gebe.
Mehr dazu, wie du dein Bog erfolgreicher machen kannst, erkläre ich dir dann in Teil 2 dieser Serie:
zu Teil 2 der SerieWelche Tipps und Tricks verwendest du selbst schon oder wozu würdest du gerne mehr erfahren?
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Mein Name ist Tobias Karnetzke, ich bin Blogger aus Leidenschaft und seit 2004 selbständiger Programmierer und Webentwickler.




Interessanter Artikel – schade das du eigentlich nur SEO ansprichst, ich denke das Social Media ein ebenso wichtiger Faktor ist um tatsächlich auch in aller Munde zu sein und dies auch zu bleiben.
Hallo Daniela, erstmal danke für dein Kommentar. Du hast sicherlich recht, dass Social Media heute ein ganz wichtiger Punkt ist. Ich habe das Thema nicht vergessen. Ich hatte mir noch heute Morgen überlegt, ob ich darüber in Teil zwei oder drei schreibe. Es wird also definitiv noch angesprochen werden.
Grüße
Tobias
Ich blogge auch und frage mich aktuell warum meine Domain schon einen Pagerank von 3 hat, denn ich kann das nicht erklären. Liegt das zum teil am Domainalter? Ich hab mir mal dein PR angeschaut und dabei ist 4 raus gekommen also auch noch Potential nach oben.
Sehr guter Artikel für neu Blogger